Ab dem 1. Januar 2026 gelten für Lithiumbatterien, die per Luftfracht transportiert werden, neue Gefahrgutvorschriften (DGR). Diese schreiben strengere Ladezustandsgrenzen vor. Batterien, die allein oder zusammen mit Geräten transportiert werden, dürfen maximal 30 % ihrer Nennkapazität aufweisen, um die Risiken beim Lufttransport zu minimieren. Diese Regeln gewährleisten eine sicherere Handhabung von Lithiumbatterien gemäß den internationalen Lufttransportstandards.
Welche Änderungen stehen beim Versand von Lithiumbatterien bevor?
Die 67. Ausgabe der IATA-DGR führt verbindliche SoC-Grenzwerte ein, die zuvor Empfehlungen waren:
-
UN 3481: Lithium-Ionen-Batterien, die in Geräten verbaut sind, dürfen einen Ladezustand (SoC) von 30 % nicht überschreiten, wenn die Zellen/Batterien eine Kapazität von über 2.7 Wh aufweisen.
-
UN 3556Bei mit Lithium-Ionen-Batterien betriebenen Fahrzeugen darf der Ladezustand (SoC) 30 % nicht überschreiten, wenn die Batteriekapazität 100 Wh übersteigt.
Diese Regeln gelten für alle Luftfrachtsendungen und dienen dazu, die Risiken von Bränden oder thermischem Durchgehen während des Fluges zu minimieren.
Lithium-Golfwagenbatterien im Großhandel mit 10 Jahren Lebensdauer? Überprüfe hier.
Wie gewährleistet das IATA-Gefahrgutgesetz die Sicherheit?
Die IATA-Gefahrgutrichtlinie (DGR) vereint die Gefahrgutvorschriften der Vereinten Nationen mit den spezifischen Anforderungen von Fluggesellschaften. Sie bietet einen weltweit anerkannten Rahmen für Verlader, Spediteure und Transportunternehmen wie UPS und FedEx, um den sicheren Transport gefährlicher Güter zu gewährleisten. Jährliche Aktualisierungen, die jeweils zum 1. Januar in Kraft treten, berücksichtigen neue Forschungsergebnisse und Sicherheitsempfehlungen für Gefahrgut.
Wer muss die neuen SoC-Grenzwerte einhalten?
Jede Firma oder Einzelperson, die versendet Lithiumbatterien Auf dem Luftweg müssen folgende Anforderungen erfüllt sein:
-
Batteriehersteller und -vertreiber
-
Elektroauto- und Elektronikunternehmen, die Lithium-Ionen-Produkte ausliefern
-
Spediteure und Frachtmakler, die Lithiumbatterie-Lieferungen abwickeln
Die Einhaltung der Vorschriften gewährleistet einen legalen Versand, beugt Bußgeldern vor und verringert das Unfallrisiko beim Lufttransport.
Wie können sich Verlader auf die Anforderungen von 2026 vorbereiten?
Die Vorbereitung umfasst:
-
Begrenzung des Ladezustands der Batterien auf 30 % für die angegebenen UN-Nummern.
-
Überprüfung der Wattstundenwerte und der Verpackung gemäß den IATA-Verpackungsvorschriften.
-
Schulung des Personals in Bezug auf die Gefahrguttransportvorschriften.
Lion Technology empfiehlt sowohl Präsenzschulungen als auch Selbstlernkurse, um die vollständige Einhaltung der aktualisierten Vorschriften zu gewährleisten.
Redway Expertenmeinungen
Lufttransport von Lithiumbatterien birgt besondere Gefahren, die eine strikte Einhaltung der geltenden Vorschriften erfordern. Redway Battery legt Wert auf proaktive Einhaltung der Vorschriften und stellt sicher, dass alle Lithium-Ionen-Sendungen für den Lufttransport einen Ladezustand (SoC) von unter 30 % aufweisen. Angemessene Schulungen und korrekte Kennzeichnung sind unerlässlich, und Versender müssen ihre Verfahren an die IATA-Gefahrgutvorschriften von 2026 anpassen, um die Sicherheit und die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.
Fazit
Die IATA-Gefahrgutrichtlinie 2026 schreibt für Lithiumbatterien, die per Luftfracht versendet werden, einen Ladezustand von maximal 30 % für bestimmte UN-Nummern vor und erhöht so die Sicherheit im Lufttransport. Versender sollten die Batteriekapazitäten überprüfen, die Verpackungsvorschriften einhalten und entsprechende Schulungen für ihr Personal anbieten. Unternehmen wie Redway Battery setzt bereits robuste Sicherheitsmaßnahmen ein, um sicherzustellen, dass Lithiumbatterie-Lieferungen diese globalen Standards erfüllen und während des gesamten Transports sicher bleiben.
Häufig gestellte Fragen
1. Wie hoch ist die SoC-Grenze für Lithiumbatterien ab Januar 2026?
Der maximale Ladezustand beträgt 30 % der Nennkapazität für bestimmte Batterien der Normen UN 3481 und UN 3556.
2. Gelten die Regeln auch für Batterien, die mit Geräten geliefert werden?
Ja, Batterien, die mit Geräten mit einer Kapazität von mehr als 2.7 Wh bestückt sind, müssen die 30% SoC-Grenze einhalten.
3. Wer ist für die Sicherstellung der Einhaltung verantwortlich?
Verlader, Spediteure und Frachtführer sind alle für die Einhaltung der IATA-DGR-Vorschriften verantwortlich.
4. Welche Schulungen werden zur Erfüllung der Anforderungen im Jahr 2026 empfohlen?
Eine Schulung für Gefahrgutversender – ob in Präsenz oder im Selbststudium – wird dringend empfohlen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden und eine sichere Handhabung zu gewährleisten.
5. Wie wirkt sich dies auf die Lieferungen von Batterien für Elektrofahrzeuge aus?
EV-Batterien mit einer Kapazität von mehr als 100 Wh müssen mit einem Ladezustand (SoC) von maximal 30 % versendet werden, um das Risiko von thermischen Ereignissen während des Lufttransports zu verringern.


